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Jubiläumsrallye!

10. Int. Goodyear Pannonia-Carnuntum Historic



Wieder zu Christi Himmelfahrt startet die Int. Goodyear Pannonia-Carnuntum Historic im burgenländischen Illmitz. Und heuer gilt es gleich einige Jubiläen zu feiern: Es ist die 10. Auflage der beliebten Genußfahrt durch die wunderschönen Regionen Pannoniens und Carnuntums, deren Topographie auch für Vorkriegs-Klassiker bestens geeignet ist, da hier keine bremsenmordenden Gebirgsabfahrten zu bewältigen sind. Außerden ist unser Partner REIFEN RITZ zum 10. Mal einer unserer Hauptsponsoren, und mit diesem dürfen wir uns über das 60-jährige Firmen-Jubiläum freuen.


1952 wurde REIFEN RITZ gegründet, und vor 10 Jahren war das 50-jährige Firmenjubiläum auch die Initialzündung für die 1. Int. Pannonia-Carnuntum­ Historic, die als Jubiläums-Event gestartet wurde. Gespannt dürfen wir uns auf die Überraschung freuen, die REIFEN RITZ unseren Teilnehmern dieses Jahr bereiten wird. Die Freitagsrunde wird auch ganz im Zeichen unseres Reifenpartners stehen. Skoda Österreich hat angekündigt, das 20-jährige Österreich-Jubiläum der neuen Erfolgs-Ära auch im Rahmen unserer diesjährigen Veranstaltung zu zelebrieren.


Und AUDI Hungaria, wo die sportlichen TT produziert werden und demnächst auch der brandneue AUDI A3, ist zum dritten Mal einer unserer ganz großen Partner, freuen wir uns auf die Samstags-Route, die wieder ins AUDI-Werk führt!


Gestartet wird die 10. Int. Goodyear Pannonia-Carnuntum bereits am Christi Himmelfahrtstag mit dem beliebten „Grand Prix von Frauenkirchen”. Da die Rallye jedes Jahr überbucht ist, empfiehlt es sich, so rasch wie möglich den Startplatz zu sichern!



Wir begrüßen einen neuen Partner 2011 - SONAX Auto- und Lackpflege!




Herzliche Gratulation unserem Siegerteam bei der 9. Int. Goodyear Pannonia-Carnuntum Historic: Peter Rutrecht / Andreas Priebernig!

PDFDownload Gesamtwertung (PDF 156 KB)


Premieren im Land der Sonne

Marken-Rekord und Zuschauermassen bei der
9. Int. Goodyear Pannonia-Carnuntum Historic



63 verschiedene Automarken wies die 207 Fahrzeuge umfassende Nennliste der 9. Int. Goodyear Pannonia-Carnuntum Historic 2011 aus, dazu kamen noch 5 weitere, die beim Historic Grand Prix in Frauenkirchen ihre Runden drehten, - macht in Summe die sensationelle Vielfalt von 68 Automarken. Dazu ein Star-Aufgebot wie nie zuvor: Mit Startnummer S 1 rollte PWRC-Rallye-Weltmeister Andreas Aigner im Quattro Coupé der Audi-Tradition vom Start, die Dominatoren der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft 2011, Beppo Harrach / Andreas Schindlbacher, brachten einen heißen Rallye-Käfer aus dem Jahr 1971 ins Burgenland, das Damenteam Christina Lugner / Susi Unger bewegte gekonnt ein Mercedes Benz 280 SE 3.5 Cabrio, Rudi Roubinek / Gerald Fleischhacker waren mit ihrem Triumph Dolomite Sprint die Lieblinge der Zuschauer sowie der zahlreichen TV-Kamera-Teams, Ernst Graf Harrach lieferte sich mit Karl Oppitzhauser ein Duell um die beste Ferrari-Placierung, und Wolfgang Böck faszinierte das Publikum nicht nur mit seinem wunderschönen Jaguar auf der Strecke, sondern sorgte auch für Begeisterungsstürme mit seiner Bühnendarbietung am Freitagabend. Audi Hungaria hatte nicht nur fünf traumhafte Klassiker der Audi Tradition aus Ingolstadt an den Start im burgenländischen Seewinkel gebracht, sondern begeisterte gleich auch mit der Österreich-Premiere eines brandneuen Klassikers: Der 700 PS Lamborghini Aventador, Star des Genfer Automobil-Salóns 2011 stand am Start in Illmitz und konnte beim Historic Grand Prix Frauenkirchen bewundert werden. Und der weitest angereiste Teilnehmer kam aus Australien.

Eine gelungene Premiere war auch der neue Start- und Zielort der Int. Goodyear Pannonia-Carnuntum powered by Reifen Ritz, die idyllische Seegemeinde Illmitz. Vom Fahrerlager im Seebad startete Bürgermeister Labg. Josef Loos die 207 Teams aus 10 Nationen durch den Schilfgürtel zur dreitägigen Tour. Und einige riskierten gleich bei der ersten Sonderprüfung einige Strafsekunden, denn wichtiger als die Wertung auf Hunderstel-Sekunden waren ihnen unvergeßliche Fotos von den Graugansfamilien, die entschlossen die Rallyeroute querten. Und das Wichtigste: Kein einziges der lieblichen Tiere kam zu Schaden!

Die Route des ersten Tages führte über den Windpark Weiden (Technik von gestern trifft Technologie von morgen) zur süßesten Versuchung der Rallye in die Hauswirth Schoko-Csarda in Kittsee, weiter in die wunderschöne Kurstadt Bad Deutsch-Altenburg, von dort ging es durch die herrliche Carnuntum-Region, wo heuer die niederösterreichische Landesausstellung stattfindet, zum Etappenziel des ersten Tages, in Österreichs älteste Weinbaugemeinde nach Mönchhof.
Am Freitag wurde beim Pannonia-Tower Hotel in Parndorf gestartet, wo einige bereits die Route des Tages beim traumhaften Panoramablick der Tower Lounge betrachteten. Nach der Bezwingung des Leithagebirges und einer Visite beim „Oldie Point” in Bruck an der Leitha wurden die Starter beim Fest der Feuerwehr in Gols kulinarisch verwöhnt, bevor sich die mehr als 200 Fahrzeuge aus acht Jahrzehnten am Start des Eni-Grand Prix in Frauenkirchen aufstellten, wo zwei Slalom-Durchgänge zeitversetzt auf die Hunderstel-Sekunde in der gleichen Zeit zu bewältigen waren.
Zwischen den beiden Läufen drehten historische Rennfahrzeuge ihre Runden, zu Begeisterungsstürmen animierten auch die Ferrari Challenge-Renner und die DTM BMW-Boliden des Oppitzhauser Racing-Teams sowie die Klassiker der Neuzeit, ein Lamborghini Gallardo Superleggera und ein Audi R8 in Rennversion, beide hatte Audi Hungaria zur Freude der unzähligen Zuschauer mitgebracht. Doch als Beppo Harrach / Andi Schindlbacher ihren Rallye-Käfer meisterlich um den Kurs drifteten, blieb endgültig kein Auge mehr trocken.
Die längste Etappe der diesjährigen Goodyear Pannonia-Carnuntum führte vom Podersdorfer Strand weg durch den ungarischen Hansag in die Audi-Hungaria Metropole Györ, wo die schönsten Audi-Sport-Modelle und die modernsten Hochleistungs-Motoren des VW-Konzerns gebaut werden. Abertausende Zuschauer und Fernseh-Teams empfingen das „rollende Pannonia-Carnuntum Museum” sowohl im Zentrum von Györ als auch in Mosonmagyarovar. Die Begeisterung der ungarischen Fans kannte keine Grenzen und machte ein Durchkommen beinahe unmöglich.
Dunkle Gewitterwolken zogen auf, als sich die Teilnehmer dem Rallyeziel Illmitz näherten. Doch das Feld kam beinahe trocken ins Ziel, und erst bei der Siegerehrung zu Illmitzer Spezialitäten im Festzelt am Strand öffnete der Himmel seine Schleusen.

Die wunderschöne Route konnte dank der hervorragenden Ortskenntnisse der beiden Fahrtleiter Karl Hatzigmoser und Heinz Pokora auch in diesem Jahr neue, noch nie befahrene Pfade Österreichs und Ungarns erschließen, die auch vom starken, mehr als 40 Fahrzeuge umfassenden Vorkriegs-Starterfeld innerhalb der Sollzeiten zu bewältigen war. Kompetenten Pannenhilfe-Geleitschutz stellte wieder der ARBÖ Burgenland mit Fritz Scheiber.

Die Sieger


Wie jedes Jahr gab es keine Großserien-Pokale, sondern den „Großen Preis des Landeshauptmannes Hans Niessl”, der vom international renommierten Holzbildhauer Daniel Bucur kreiert wurde und die einzigartige Vogelwelt des Burgenlandes thematisierte. Das Direktoren-Team von Audi Hungaria, Thomas Faustmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und Dr. Johannes Roscheck, Gf. für Finanzen, gratulierte nicht nur den Siegern, sondern freute sich mit Organisator Hannes Reichetzeder ganz besonders, daß die gesamte Veranstaltung unfallfrei abgelaufen war.

Nach 27 Wertungsprüfungen konnte das Kärntner Team Peter Rutrecht / Andreas Priebernig auf Mercedes Benz 190 SL (1960) den „Großen Preis des Burgenlandes” in Empfang nehmen. Lediglich 460 Punkte standen auf dem Konto, was einer Zeitabweichung von nur 4 Sekunden und 60/100 in drei Tagen auf rund 500 km entsprach.
Etwas mehr als eine Sekunde dahinter placierte sich Peter Pungersek mit seinem Chevrolet Camaro auf Rang 2.
Und sensationell auf Rang drei ist bereits das erste Vorkriegsfahrzeug, der Alvis Silver Eagle (Bj. 1934) von Günter und Birgit Schwarzbauer zu finden. Vorjahressieger KR Michael Raninger / Mag. Susanne Vollmann placierten sich auf dem sehr guten 7. Gesamtrang, was zugleich den Sieg in der Epoche V bedeutete. Sensationell weit vorne auch die „Uralt-Klassiker” der Epoche I, der Sunbeam 3,0 (1926) von Franz Grossauer sowie der Oldsmobile F-30 (1930) von Herbert Oitzinger und Iris Gassenbauer. Die Damenwertung ging an das Team Elisabeth Putzlager / Sabine Kirschner (MG B).

Freuen darf man sich bereits auf die Jubiläums-Auflage, die 10. Int. Goodyear Pannonia-Carnuntum Historic von 17. bis 19. Mai 2012. Startplatzreservierungen werden ab sofort entgegengenommen (www.pannonia-carnuntum.at).




9. Int. Goodyear Pannonia-Carnuntum Historic im TV:

3. Juni: ORF Burgenland „Burgenland heute"
4. Juni: ORF 2, „Seitenblicke"
6. Juni: BKF „Aktuell"
26. Juni: Austria 9 TV, „Sport Lights" (+ 12 Wiederholungen bis 24. Juli)
17. Juli: ORF1, „Sport Bild", 11:20 Uhr
21. Juli: ORF Sport Plus/TW1, Der lange Hauptfilm - Erstausstrahlung, 20:45 Uhr